CDU Landtagsabgeordneter für Magdeburg Stadtfeld-Ost, Altstadt und Ostelbien
Ausschussarbeit, Inklusion und mehr
Am Mittwoch tagte der 21. Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Weitere Zeugen wurden vernommen, diesmal mit dem Schwerpunkt SALUS GmbH, dem Arbeitgeber des Angeklagten, und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Einen Tag später fand die monatliche Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Anhörungen zu dem Thema „Mädchen und Frauen im Sport“ sowie zum Entwurf für eine neues Rettungsdienstgesetz.
Bei der Politik für Menschen mit Einschränkungen gilt für mich vor allem ein Grundsatz: Keine Politik für Menschen mit Einschränkungen ohne Menschen mit Einschränkung. Am Samstag habe ich an der gemeinsamen Sitzung des Kuratoriums und des Vorstandes des Allgemeinen Behindertenverbandes Sachsen-Anhalt in Schönebeck teilgenommen. Später habe ich noch einen Besuch der Sportministerin Dr. Tamara Zieschang bei einem Landesligaspiel der Rolling Baskets begleitet. Wirklich beeindruckend wie spannend ein solches Rollstuhlbasketball-Spiel ist und welche Leistung die Sportlerinnen und Sportler dort zeigen.
Hier eine kleine Übersicht der weiteren Termine in dieser Woche. Am Montag der Kita-Zukunftsdialog im Sozialministerium und abends die Sitzung des erweiterten CDU-Landesvorstand. Einen Tag später tagten die Gremien der CDU-Landtagsfraktion und der Aufsichtsrat des Harzklinikums. Am Donnerstag habe ich die Sitzung der Ortschaftsrates Randau-Calenberge besucht. Zum Fachtag Glückspielsuchtselbsthilfe und zur Verleihung des Adelheid-Preises ging es am kommenden Tag.
Ferienwoche mit vielen Terminen
Diese Woche konnten sich die Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt über eine Ferienwoche freuen. Im Regelfall sind Ferienwochen auch im Landtag frei von regulären Sitzungen von Ausschüssen und sonstigen Gremien. Das bedeutet aber nicht, dass ich keine Termine habe.
Am Montag tagten der Landesfachausschuss für Gesundheit und Pflege der CDU Sachsen-Anhalt und später gab es eine Diskussionsveranstaltung mit dem Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretär Tino Sorge.
Einen Tag später gab es eine Beratung mit den CDU-Vertreterinnen und Vertretern im 21. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung des schrecklichen Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Außerdem traf sich die Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit Altstadt. Hauptthema war die geplante Baumaßnahme der MVB im Umfeld des Alten Marktes/Breiter Weg. Diese wird erhebliche Auswirkungen haben. Mehr Infos dazu unter https://www.mvbnet.de/zukunftsgleise/.
Weiter ging es am folgenden Tag mit verschiedenen Gesprächen und dem Stammtisch der Frauen Union Magdeburg.
Am Donnerstag gab es weitere Termine. Ich war dabei als die Hostienbäckerei der Pfeifferschen Stiftungen einen Besuch durch den Landesminister Prof. Dr. Willingmann erhielten. Dem Hostienbäcker Mario Ulbrich merkte man seine Leidenschaft für seine berufliche Tätigkeit wie immer an. Abends ging es dann noch zum Stammtisch der Jungen Union Magdeburg.
Der Freitag startete mit einer weiteren Video-Konferenz. Nach weiteren Terminen endete der Tag für mich mit der Teilnahme an der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Magdeburg-Prester. Ganz herzlichen Dank den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz für unser aller Sicherheit.
Am folgenden Tag nahm ich an einer Diskussionsrunde im Rahmen des WinterPride das LSVD Sachsen-Anhalt teil. Thema war das aktuelle gesellschaftliche Klima und die Herausforderungen bei der Landtagswahl. Danach hatte ich die große Ehre und das Vergnügen einem Konzert des Sinfonischen Musikschulorchesters zu lauschen. Es war wirklich beeindruckend, was die jungen Künstlerinnen und Künstler dort an musikalischen Fähigkeiten gezeigt haben. Davon konnte sich auch der anwesende Ministerpräsident Sven Schulze überzeugen.
Landtagssitzung, Neujahrsempfang und mehr
Diese Woche tagte der Landtag von Sachsen-Anhalt. Die größte mediale Aufmerksamkeit hatte zweifelsohne die Wahl von Sven Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt. Herzliche Glückwünsche zur Wahl und die besten Wünsche für die Arbeit im neuen Amt. Großer Dank an Dr. Reiner Haseloff für seine fast 15 Jahre an der Spitze an der Landesregierung und sein Wirken für das Land und seine Menschen. Ich selbst habe vier Landtagsreden gehalten. Die Themen war die mögliche Einführung von Bürgerräten, Strategien gegen Vereinsamung und die Neufassung des Wohn- und Teilhabegesetz. Alle drei Initiativen wurden in die Ausschüsse überwiesen. Der Antrag zur Abschaffung der generalisierten Pflegeausbildung wurde abgelehnt. Damit komme ich wahlperiodenübergreifend auf 279 Landtagsreden. Am Rande des Plenums nahm ich an einem parlamentarischen Frühstück der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen teil. Außerdem nahm ich eine Petition zum Erhalt der Schulsozialarbeit von Gremien der drei kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt entgegen.
Am Montag fand der gemeinsame Neujahrsempfang der CDU Sachsen-Anhalt und des CDU-Kreisverbandes Magdeburg statt. Mehrere hundert Gäste kamen aus diesem Anlass in das Magdeburger Maritim-Hotel. Neben dem damaligen Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und seinem Nachfolger Sven Schulze hatte auch ich die Gelegenheit mich an die Anwesenden zu wenden.
Zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust gab es am folgenden Tag eine Kranzniederlegung am ehemaligen Standort des KZ-Außenlagers in Magdeburg-Rothensee und eine anschließende Gedenkstunde im Landtag. Sechs Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer wurden während der NS-Diktatur ermordet. Aus Erinnerung erwächst Verantwortung.
Weitere Termine in dieser Woche waren unter anderem eine Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses sowie die Online-Sitzung des Bundesvorstandes und des Hauptausschusses der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU.
Gedanken
Diesen Wochenbericht möchte ich nicht mit einer Übersicht über meine Aktivitäten beginnen. Ich möchte an jemanden erinnern, dessen plötzlicher Tot, wirklich sehr erschüttert. Es geht um Rüdiger Erben, der in dieser Woche verstorben ist. Seit meinem Einzug in den Landtag im Jahr 2016 habe ich sehr vertrauensvoll mit Ihm als Innenpolitiker zusammengearbeitet. Hart in der Sache, aber immer mit dem gegenseitigen Respekt, haben wir zum Beispiel Anpassungen beim Kommunalverfassungsgesetz erfolgreich verhandelt. Daneben haben wir unter anderem bei der Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt oder im Kontext der Volksbundes Dt. Kriegsgräberfürsorge zusammengearbeitet. Sein Tod reist eine große fachliche und auch menschliche Lücke. Seinen Angehörigen und Freunden mein tief empfundenes Mitgefühl. Möge die Erinnerung an Ihn uns ein Segen sein.
Termine in dieser Woche waren unter anderem ein Fachgespräch zum Thema Prüfungen in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Sitzung des CDU-Kreisvorstandes sowie eine Blickwinkelveranstaltung „Medizin und Pflege“ der CDU-Landtagsfraktion in Hohenmölsen.
Daneben die Sitzung des Ältestenrates des Landtages, die Mitgliederversammlung des Vereins Floris Pax sowie die Präsentation eines Bildnisses von der Kaiserin Adelheid, der Gattin von Otto dem Großen, im Alten Rathaus.
Woche intensiver Beratungen
Die Woche begann für mich mit einer gemeinsamen Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktionen Sachsen und Sachsen-Anhalt. Gemeinsam wurde ein inhaltliches Papier erarbeitet. Diese ist unter https://www.cdufraktion.de/wp-content/uploads/2026/01/Gemeinsames-Beschlusspapier_CDU-Fraktionen-Sachsen-Anhalt-und-Sachsen.pdf verfügbar. Am Montag tagten darüber hinaus auch die CDU-Landtagsfraktion und der CDU-Landesvorstand und stimmten jeweils einstimmig für die Wahl von Sven Schulze zum Ministerpräsidenten im Januar dieses Jahres. An dieser Stelle herzlichen Dank an Dr. Reiner Haseloff der als Ministerpräsident außerordentliches für unser Land geleistet hat.
Nach der Klausurtagung ging es noch zur Ehrung des Magdeburger des Jahres durch die Magdeburger Volksstimme, alle Vorgeschlagenen hätten die Ehrung für ihr ehrenamtliches Engagement wahrlich verdient.
Am Mittwoch tagte der 21. Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Im Laufe des Tages ging es dann noch zum Neujahrsempfang der Heilberufe.
Der Ausschuss für Inneres und Sport tagte am Donnerstag. Am Nachmittag hatte ich die Gelegenheit mit Auszubildenden der AOK Sachsen-Anhalt ins Gespräch zu kommen. Solche Austausche sind immer wieder sehr lehrreich für mich.
Am folgenden Tag fand die Januarsitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Beratungen zum Thema Eingliederungshilfe und Kinderförderungsgesetz. Außerdem nahm ich an der Kranzniederlegung, in Erinnerung an die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 durch alliierte Bomberangriffe, auf dem Magdeburger Westfriedhof teil. Am Abend folgte der Auftakt der Aktionstage „Eine Stadt für alle“ auf dem Alten Markt.
Der Samstag begann mit der Landestagung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, dem Sozialflügel der CDU. Weiter ging es dann zur Mahnwache am Denkmal für die Alte Synagoge in der Julius-Bremer-Straße. Zum Abend nahm ich an einer Veranstaltung der CSD Sachsen-Anhalt teil, bzw. stellte mich einigen Fragen auf deren Bühne.
Start ins neue Arbeitsjahr
Nach den Feiertagen begann für mich wieder der Arbeitsalltag. So mit einer Sitzung der Arbeitsgruppe Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Dort gab es unter anderem Austausch mit dem Landkreistag Sachsen-Anhalt.
Ich besuchte die Neujahrsempfänge der Landeshauptstadt Magdeburg und der IHK Magdeburg. Eine gute Gelegenheit um mit verschiedenen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Am Freitag gab es, auf Initiative meiner Hallenser Landtagskollegin Kerstin Godenrath, ein digitales Treffen mit Vertreterinnen und Vertreter der Kampagne „Kitastrophe“ zur Situation der Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt. Außerdem ging es noch zu einem Termin in der Festung Mark.
Am Samstag hielt ich, als Vorsitzender der AG Magdeburg der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, ein Grußwort bei der Eröffnung der Ausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein“ In der Magdeburger Stadtbibliothek. Diese schildert das Schicksal von 20 jüdischen Kindern die im 1945, nach grausamen medizinischen Experimenten, in Hamburg ermordet wurden. Das jüngste gerade einmal fünf Jahre alt. Einer der Täter arbeitete später in Magdeburg als Arzt bevor er für seine Taten vor Gericht zu Verantwortung gezogen wurde. Zum Jahresauftakt des Ortsverbandes Magdeburg des THW ging es dann am Abend. Die Kameradinnen und Kameraden sind wesentlicher Bestandteil des Zivilschutzes und immer wieder für unterschiedliche Einsätze gefragt. Herzlichen Dank für dieses Engagement für unsere Gesellschaft
Weihnachten
Vielen von uns ist es vergönnt das Weihnachtsfest im Kreise von Familie und Freunden zu verbringen. Das ist aber keine Selbstverständlichkeit.
Es gibt Menschen die aus unterschiedlichen Grünen nicht bei Ihren Lieben sein können, zum Beispiel weil Sie arbeiten müssen. Das betrifft Menschen aus den Bereichen von Gesundheit und Pflege, in der Gastronomie und Hotellerie, in der Ver- und Entsorgung und vielen anderen Bereichen. Aber auch bei den Sicherheitsbehörden, so die Besatzung der Fregatte SACHSEN-ANHALT die sich gerade im Auslandseinsatz befindet. Ihnen ganz herzlichen Dank für ihre Arbeit bzw. ihren Dienst.
Viele Menschen leiden aber auch unter Einsamkeit. Manchmal gewollt, aber meist das Ergebnisse von Umständen die so nicht beabsichtigt waren. Vielen Dank an alle Initiativen und Einzelpersonen die für diese Menschen über die Feiertage da sind.
Traditionell absolviere ich vor den Feiertagen eine kleine Dankeschön-Tour. Diesmal überbrachte ich kleine Geschenke an die Magdeburger Bahnhofsmission, das Vitanas-Demenz-Centrum sowie die Feuerwache Nord der Magdeburger Berufsfeuerwehr um Danke zu sagen.
Eine besondere Ehre für mich war es, als ich am Montag symbolisch ein Licht am Chanukka-Leuchter bei der Synagogengemeinde Magdeburg „entzünden“ dürfte.
Außerdem war ich dabei eine eine neue Bücherzelle im Stadtteil Werder eröffnet wurde. Im Tauschverfahren kann man sich dort freizugänglich mit neuem Lesestoff versorgen. Eine tolle Idee. Hoffe das sie vor Ort auf gute Resonanz stößt und von Beschädigungen verschont bleibt.
