Ich gebe es zu, als die ersten Zahlen zu den möglichen Ergebnissen der Landtagswahl am Sonntag um 18 Uhr über die Bildschirme liefen war der Schock groß. Nicht nur das diese Zahlen deutlich unter den Prognosen der Vortage lagen, sie stimmten auch nicht mit meinen Wahrnehmungen des sehr intensiven Wahlkampfes überein. Es gibt nicht zu beschönigen, die CDU Sachsen-Anhalt ist der klare Wahlverlierer dieser Landtagswahl. Auch mein persönliches Ziel, der erneute Gewinn des Direktmandates, habe ich nicht erreicht. Herzliche Glückwünsche an die Wahlgewinner.
Natürlich gilt mein Dank an alle die Wählerinnen und Wähler, die mir ihr Vertrauen und ihre Stimme geschenkt haben. Ein großer Dank für die große Unterstützung, in unterschiedlichsten Formen, im Wahlkampf. Ohne diese wäre dieser in vielerlei Hinsicht sehr intensive Wahlkampf nicht möglich gewesen. Nicht zuletzt ein großer Dank an meine Familie und Freunde, die in dieser Zeit eine wesentliche Stütze waren.
Die Auswertung warum diese Wahl so ausgegangen ist, wie sie ausgegangen ist, wird sicher gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Dazu sicher in einem späteren Zeitpunkt mehr. Ich will und muss mir hier auch die Zeit für eine ausführliche und persönliche Analyse nehmen. Eines steht aber jetzt schon fest, der Wahlkampf mit den politischen Mitbewerbern ist das eine. Wenn sich aber Nichtregierungsorganisationen, die teilweise über ihre Finanzquellen schweigen und auf inhaltliche Nachfragen von Dritten nicht reagieren, mit ganz konkreten Wahlempfehlungen für einzelne Bewerber aktiv in den Wahlkampf einmischen, muss man hier das ganze kritisch beleuchten. Auch dazu bei Gelegenheit später mehr.
Nun gilt es die neue Rolle als Oppositionspolitiker anzunehmen mit dem Anspruch weiter zu gestalten. Mein Ziel ist es auch weiterhin als Ansprechpartner für die Menschen im Wahlkreis MD II, und darüber hinaus, zur Verfügung zu stehen. Nach aktuellem Stand werde ich auch weiter das umfangreiche Politikfeld der Sozialpolitik als einen meiner Themenschwerpunkte haben. Gerade hier erlebe ich gerade viele Rück- und Nachfragen nach der Wahl. Der Souverän, die Wählerinnen und Wähler, hat entschieden. Die Aufgabe der CDU im Allgemeinen und meiner Person im Besonderen ist es jetzt mit damit umzugehen und auch weiterhin Politik für die Menschen zu machen. Nahbar, auf Augenhöhe und immer ansprechbar.





























